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Willkommen...

... auf der Website der Hamburger Vampire Live Spielgruppe in der Chronik Nods Last Chapter (NLC). Bitte beachte, dass die Inhalte dieser Seiten in aller Regel Offplay-Informationen sind.
Auf dieser Seite findest du detailierte Informationen zu unserer Spielrunde. Wenn du Interesse bekommen hast, mitzuspielen, dann melde dich einfach über die Kontaktseite bei der Spielleitung. Wir freuen uns auf dich.

Altonaer Attitüden

“Nobis bene, nemini male.”

— Inschrift am Stadttor Altonas

Neujahrsempfang des Senates zu Hamburg am 7. Januar 2011

Nachdem sich im Dezember 2010 ein Gremium aus drei Senatoren ihrer jeweiligen Häuser zusammengefunden hatte, welches die Geschicke der Stadt Hamburg lenken will, wurde das Haus Suspire mit der Ausrichtung des traditionellen Neujahrsempfanges beauftragt.

So konnte deren Senatorin Bürger und Gäste der Stadt im Wu Dao begrüßen, auch ein paar neue Gesichter waren dabei. Allen voran sorgte eine gewisse Cäcilia für Aufsehen, hatte sie doch eigentlich im Sinn so schnell wie möglich den Prinzen zu sehen, was ihr nach einem längeren Disput mit Herrn Engelsmacher dann auch in Aussicht gestellt wurde. Beide schienen einander schon länger zu kennen und der zwischen ihnen bestehende Streit war offensichtlich älter als die meisten Anwesenden.

Doch sollte noch eine tiefere und für die Domäne bedeutsamere Kluft später am Abend offenbar werden. Wie schon zu erwarten war, blieb Sofie von Liliental bei ihrer schon im letzten Jahr deutlich bekundeten Abneigung gegenüber eines Gremiums, das Hamburg regieren sollte. Als der versammelte Senat sich bei der Ernennung von Herrn Fisher zum Vogt als alleinige Vertretung des Prinzen verstand, machte die Prinzregentin Sehesteds ihrem Unmut deutlich Luft.

Ein Wort gab das andere, Stimmen wurden lauter und auch wenn sich keiner zu Handgreiflichkeiten hinreißen ließ, war die Domäne gespalten. Die Konfrontation gipfelte in der Feststellung des Senats, das Prinzregentenamt als Vertretung des Fürsten käme eben gerade nicht zur Anwendung, worauf die Freifrau ohne zu zögern auf ihre Rechte in Altona hinwies.

So schloß sie nicht nur die Tore, die jahrzehntelang offen waren, sondern drohte auch jedem mit der Vernichtung, der die Grenzen ihrer Domäne nicht achtet. Es bleibt abzuwarten, ob diese Worte nur im Zorn oder bitterem Ernst gesprochen wurden.

Und kann der entstandene Graben wieder überwunden werden oder bedeutet dieser Abend den Beginn der Teilung der Stadt?

End Credits

„Guns don’t kill Mutants. I do.“
— aus: Duke Nukem 3D, 1996

Gespenstische Stille liegt über den dünn verschneiten Feldern. Die Gruppe fährt ohne Licht, die Straße ist leer. Irgendwann erreichen sie ihren Bestimmungsort. Die Straße ist mittlerweile einem rumpeligen Feld­weg gewichen, der dann abrupt am Wasser endet.

Fahler Dunst wabert über das schwarze Wasser, Gräser und Schilf in der Nähe tragen zarten Frost. Die Bäume sind kahl, kein Laut dringt aus dem Dickicht.

Der Motor wird gestoppt. Vier Personen verlassen den Wagen und gehen schweigend an ihr Werk.

Die sterblichen Überreste werden im Wagen hinterlassen, den sie zu allen Seiten sorgfältig verschließen. Benzin wird über die Karosserie gegossen. Es ist ein ungleiches Paar, dass das Fahrzeug ins Wasser schiebt, der Hinkende und der Punk. Mit einem morschen Baumstumpf drücken sie das treibende Vehikel weiter nach draußen, ehe die einzige Dame der Gesellschaft ein Feuerzeug zieht, anzündet und in einem gekonnten Wurf gegen den Lack des Wagens schleudert. Auf dem Wasser kommt es zum Feuerball, anschließend zur Flammensäule, die zunehmend Richtung Elbmitte treibt und dort langsam sinkt. Die Umgebung glüht auf und für einen Moment sind Dunkelheit und Kälte vertrieben.

Die Flammen werden schwächer, irgendwann erlöschen sie ganz.

Bis jetzt ist keine Sirene zu hören, trotzdem verlieren die Versammelten keine Zeit. Nach etwa fünfzehn Minuten Fußweg erreichen sie einen morschen Steg neben einer entkernten Backsteinruine am Elbufer. Ein kleines Motorboot liegt dort an, ein älterer Herr in dicker Winterkleidung wartet schon. Die vier steigen ein. Der Sterbliche spricht demütig sein herzlich empfundenes Beileid aus, bevor er die Leinen lässt und das Boot über die Elbe, Richtung Norden, tuckern lässt.

Die zwei Türme

Strand bei Pelzerhaken

Am letzten Wochenende war endlich unsere erste Reise ins Ferienhaus! Mit 8 Leuten besetzten wir zwei niedliche Häuser in Pelzerhaken am Leuchtturm, direkt den Strand und Ostsee vor der Nase. Großer Dank gilt den Pionieren aus Kiel, die schon die Schlüssel abholen konnten, weil ich im Monsterstau von Stapelfeld bis Bargteheide statt 1,5 Stunden dann doppelt so lange für die Anreise brauchte.

Nachdem alle angekommen waren und 1,5 kg Nudeln mit Tomatensauce vertilgt hatten, war ein guter Grundstein für Glühwein gelegt, denn es war wirklich ganz kalt und die Nacht noch lang…

Am Samstag konnten wir beim Strandspaziergang und dem obligatorischen Geocaching (Was habt ihr denn gedacht, wozu ich da bin? :-D ) eine tolle Entdeckung machen: Der ehemalige Fernmeldeturm M des Marinefernmeldesektors 73, welcher einmal dazu diente, die DDR-Marine abzuhören.

Gut durchgefroren wurden in unseren Häusern erstmal die Saunen getestet und am Abend nach dem Bratkartoffelessen natürlich wieder der Ofen angemacht. Es gab auch immer noch volle Weinflaschen, denen wir uns dringend widmen mussten, bevor das weiche Bett aufgesucht werden musste. Denn leider solten die Häuser am Sonntag schon um 11 Uhr geräumt sein und das tolle Wochenende war sooo schnell vorbei.

Wir sind aber ganz sicher jederzeit wieder herzukommen und ziehen in Erwägung vielleicht schon ab Donnerstag abend zu starten. Die Umgebung war einfach toll ruhig und schön, die Ausstattung der Häuser Spitze, die Betreiber supernett, der Anreiseweg entspannend kurz und Supermarkt Famila für alle unerfüllten Wünsche schnell erreichbar.

Damit man schon mal was im Hinterkopf behalten kann: Die günstige Nebensaison gilt im nächsten Jahr vom 4.1.-20.3. und dann wieder im Herbst vom 24.10.-22.12.

Großen Dank an alle Mitreisenden für das fantastische Wochenende! Und bis zum nächsten Mal! :-D

Remember, remember the 5th of November

The gates of hell are open
The night of the wolf is broken
The signs of madness are shining
The sun of devil is rising
—Grave Digger, Legion Of The Lost

Einladung von Cathryn Piper am 5. November 2010

zu einem angenehmen Abend lud die mir so werte Frau Pfeiffer ein… und was ward aus diesem Abend?

Als wäre diese Stadt nicht schon mit genug Dingen gestraft die dort in der Nacht lauern, als wäre nicht schon genug geschehen, was das sogenannte ‘gesellschaftliche Parkett’ eher einer Schlachtbank gleichen lässt, lockte dieser so unschuldig anmutende Abend die schlimmsten Monster aus den dunkelsten Ecken der Nacht. Über 20 Besucher aus anderen geknechteten Städten fielen über die Perle im Norden her, auf dass die ältesten 3 unter ihnen Gericht halten mögen!

Ein jeder – fast jeder – wurde peinlich befragt. Keiner gedachte derer, die nur sekundär davon zugrunde gehen würden; ein jeder sah sich als gerecht und gut an bei diesen Morden mitzuwirken! Der Abend endete damit, dass Köpfe rollten, bevor die Sonne über den Leibern von Julia Annemarie Eilenberger und Matthias Eisner aufging.

Ich armer Tor, wie kann ich nur in diesen Kreisen bleiben, wenn alles daran getan wird der Monstrosität genüge zu tun und niemand dem guten Herzen folgt?

Gustav Levin
Chronist der letzten Tage

Nur reden will ich Dolche, keine brauchen

Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode!
— William Shakespeare, Hamlet

Einladung des Ulrich Friedrich am 04. September 2010

Ohne Motto lud der Ancilla des Ventrueahnen Sehested, Ulrich Friedrich, die Blutsverwandten Hamburg zum Zusammensein und auch sein Herr folgte der Einladung. Kurz nach seiner Ankunft trafen die Nosferatu ein, in ihrem Gewahrsam: die im Vormonat in Ungnade gefallene und in derselben Nacht vom Fürsten für blutgejagt erklärte ehemalige Senatorin Scarlet.

Ein Gnadengesuch sollte gehört werden und auf Geheiß des Ahnen streckte die bis an die Zähne bewaffnete Scarlet dem Vogt ihre Waffen. Ihr sollte kein Leid zugefügt werden, bis der Prinz zu späterer Stunde wieder das Wort an sie richten würde.

Das Wort konnte nicht vernommen werden: in der Nacht zum 5. September 2010 wurde der Ahn von Attentätern aus dem Verborgenen heimgesucht und … vernichtet? Die „Beweise“ sind widersprüchlich und der Gastgeber behauptet vehement das Gegenteil. Allein, dieser ist irre…