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Die Häuser Hamburgs

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Hamburg eine Institution geschaffen, die ihresgleichen suchte. Nachdem der Fürst Lantreuil verschwunden war, musste der resultierende Bürgerkrieg befriedet werden. Die Hamburger Vampire einigten sich auf die Schaffung der Hohen Häuser, freimaurer-ähnliche Interessenverbände, die clansübegreifend aufgestellt wurden.

Jedes dieser Häuser entsandte einen Senator in den Senat, der gemeinschaftlich die Domäne regierte. Dieser Senat hatte Bestand bis die Stadt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch alliierte Bomber vernichtet wurde. Nach einer kurzen Renaissance Anfang des 21. Jahrhunderts wurde der Senat 2010 von einem Ahnenkonzil wieder ins Leben gerufen. Auch hier war der Auslöser die Abwesenheit des Fürsten, in diesem Fall Sehested. Wenn auch der Fürst wieder zurück ist, hat er den Senat dennoch bestätigt. Derzeit übt der Senat de facto die Funktion eines Prinzregenten und Beratergremiums für den Fürsten aus.

Dies sind die Häuser, die 2010 wiedergegründet wurden.

 

Das Haus der sanften Herren

Das Haus der sanften Herren versteht sich als Schutzpatron der Stadt. Die Mitglieder eint eine enge Bindung an die Stadt. Heimatverbundene Vampire finden hier Aufnahme. Das Haus verlangt Loyalität zu Hamburg und sieht es als große Schande an, Diener fremder Herren zu sein. So etwas tun wahre Hanseaten nicht. Ob Patrizier oder Plebejer ist für das Haus der Sanften Herren nicht weiter wichtig. Die eigenen Fähigkeiten sind es, die für das Haus genutzt werden sollen und nicht die Abstammung. Zu Gründungszeiten stand das Haus unter der Patronage der Nosferatu.

Haus Suspire

Die Gesellschaft ist ein Konzert, das dirigiert werden will. Nur durch koordiniertes Zusammenspiel ergeben sich die Harmonien – oder Dissonanzen – die das gepflegte Zusammensein diesseits des Todes lebenswert machen. Und ebendies’ Spiel mag koordiniert sein. Das Haus Supire will die Fäden hinter der kainitischen Hamburger Gesellschaft in der Hand halten, will um Allianzen und Feindschaften wissen. Zur Gründungszeit stand das Haus unter der Patronage der Toreador.

Haus der wiederkehrenden Hoffnung

Das Haus der wiederkehrenden Hoffnung wurde aufgrund von philosophischen Konflikten während der Weimarer Republik infolge der Ausschreitungen des Altonaer Blutsonntags 1932 vorübergehend aufgelöst und erst in den 1990er Jahren wieder gegründet. Das Haus versteht sich als Mäzen politischen und philosophischen Fortschritts und fungiert als Sammelbecken für alle Vampire, die die bestehenden Verhältnisse in Frage stellen. Zur Gründungszeit stand das Haus unter der Patronage der Brujah.

Maison de la Tradition

Das Haus Maison de la Tradition besteht aus dem Adel der vampirischen Gesellschaft – oder denen, die sich dafür halten. Nur solche, die von edler Abstammung sind und diese nachweisen können sind in den Reihen der Aristokraten willkommen. Es ist eine Versammlung der aristokratisch eingestellten Macht-“Menschen” unter den Hamburger Vampiren. Zur Gründungszeit stand das Haus unter der Patronag der Ventrue.

 

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