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Roxane la Blanche

Stand: Neugeborene
Titel:
Erzeuger:
Clan: Ventrue
Zitate:

“Ich bin nicht zum Kämpfen gemacht.”

„Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.“
  —Arthur Schopenhauer

Würde das Umfeld der Roxane la Blanche, eine Ventrue aus der Alexanderlinie, nach ihrem Charakter befragt werden, würden die Antworten nicht vielfältiger ausfallen können.

Kinder tun nicht immer das, was die Eltern sich wünschen. Auch wenn ich in ihr immer das kleine Kind sehen werde, das sie war, muss ich – so schwer es mir auch fällt – akzeptieren, dass sie jetzt erwachsen ist. Aber im Grunde ist diese Gefühlsduselei unpassend: Sie ist jetzt schon nicht mehr jung und sie ist sehr gefährlich, das hat sie mehrfach unter Beweis gestellt. Ist sie eigentlich wirklich so devot zu mir, wie sie sich gibt? Ich sehe sie meisterhaft mit anderen spielen, spielt sie auch mit mir….?
Johann von Anckelmann aus dem Clan Gangrel

Roxane la Blanche, hm? Bitte fragen Sie mich nicht nach dieser cățea aus dem Blut der Kreuzritter. Sie ist so oberflächlich und borniert, dass sie selbst die größten Idioten meines Blutes aussehen lässt wie wahre Genies und Wunder an Tiefgang. Noch dazu hält sie sich auf eine Art und Weise für talentiert, dass es zum Lachen wäre, wenn ich das Trauerspiel nicht andauernd erleben müsste. Das schlimmste an ihr ist allerdings, dass sie wie ein typisches Weibsbild andauernd kratzbürstig ist und ständig ihre kleinlichen Ränkespiele betreibt. Sie ist das beste Beispiel dafür, dass es die Kreuzritter sind, die man degeneriert nennen sollte. Inkompetent und voller Bösartigkeit, aber sie kleidet sich mit dem Katzengold ihres Blutes. Nur eines will ich ihr lassen. Sie versteht es gut sich mit fremden Federn zu kleiden, und wenn sie einlädt, dann kann man sicher sein, dass einige interessante Persönlichkeiten aufeinander treffen werden.
Virgil Ionescu aus dem Clan der Dornen

“Sieh hier, Cousin, wirf vorsichtig einen Blick um die Ecke auf Ihr Antlitz. Einen gestatte ich Dir. Sieh sie dort, sie, mein Winterherz, mein Sturmvogel, der sich noch mit gebrochenen Flügeln der Brandung entgegen hebt, um rebellisch mit den Sternen um der Götter Liebe zu tanzen. Nie weiss ich, ob ich ihr liebliches Gesicht streicheln oder ihren störrischen Nacken brechen soll. Am Ende tu ich meist beides. Ihr Raubtierlächeln wird erst ganz durch ihres Stolzes Tränen schön. Und so vergilt sie gleiches mir mit gleichem: Niemand zerfetzt so süß meine Hoffnungen, niemand begeht so liebevoll an mir Verrat. Vielleicht ist sie einst noch mein Tod, falls meine Leidenschaft ihr nicht zuvor kommt. Was soll ich Dir also über meine Roxane sagen? Ein Rat für Deine Begegnung mit ihr vielleicht: die Hölle kennt nicht solchen Zorn gleich dem der verschmähten Dame!”
Lysander vom Clan der Rosen

Roxane la Blanche vereint viele Facetten. Ob geliebte Tochter, untreue Gefährtin, eiskalte Geschäftsfrau oder impulsive Feindin. So mancher Rolle verlieh sie mit eigener Art Gesicht. Doch was steckt hinter dieser Maskerade? Nur gekonntes Schauspiel oder vereint sie tatsächlich all diese Seiten? Woran man bei Madame ist, kann man nie wissen. Sicher ist nur eines: Die Hauptrolle in ihrer Aufführung hat sie mit sich selbst besetzt.

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