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Tölpel

Stand: Ancilla von Friedrich Leopold von Stein
Titel: Keiner (ehemals Vogt der Domäne)
Erzeuger: Unbekannt
Zitate:

2004: “Oh ich unwürdiger Knecht…”
2005: “Ja da hat er ihm gezeigt wie es ist ein ordentlicher Franzos zu sein…”
2006: “…freilich so frech geschrieben nur in der Eigenschaft als Vogt.”
2007: “Ich bin hier nur Gast über dem Asphalt.”
2008: “Heiß’ mich mit meinem Namen, heiß’ Zwerg Nase!”

Charaktere_Tölpel_sepia1Ob Tölpel sein richtiger Name ist ist nicht bekannt. Es ist zumindest das Einzige das man aus ihm heraus bekommt, wenn man ihn nach seinem Namen fragt. Er sagt er sei ein Knecht und nicht würdig mit der hohen Gesellschaft um zu gehen. Selten hat man einen so devoten Vampir gesehen. Doch ist er so oder ist das nur die beste aller Masken.

Herr Tölpel lebte lange in München und pflegt noch heute enge Verbindungen zu dieser Stadt. Dort lernte er auch den Hamburger Prinzen Daria Magnus kennen. Auf der Spur der Setiten ging er nach Teutoburg, entkam dort einem Angriff und geleitete eine junge Toreador, die aus den Staaten zu Besuch war, weiter nach Hamburg.

Charaktere_Tölpel_sepia2Am 10. April 2004 schoben sich erstmals seine langen Finger durch den Türschlitz des Wu Dao und er tastete sich zur Obrigkeit vor, verbeugte sich tief, die Arme streckte er nach hinten und seine lange Nase berührte fast den Boden.
Wie gesagt, Daria Magnus kannte er schon, doch als diese ihm den Prinzregenten vorstellte; warf er sich auf den Boden, den zuvor fast seine Nase berührt hatte. Zögernd nur erhob er sich als der Herr von Stein ihm die Hand entgegenstreckte, konnte sie jedoch nicht annehmen, da es ihm nicht möglich war sein großes, ehemals rot-weiß kariertes Taschentuch zu finden um die eigene Hand zu reinigen bevor… bevor…oh ich unwürdiger Knecht…

17. Juni 2004

Auf dem letzten Domänentreffen waren viele verwundert über Tölpels verhalten. Wer hätte denn schon damit gerechnet das dieser sonst so höfliche zurückhaltende Vampir mit einem mal agressiv wirkt und es wagt seinen Unwillen aus zu sprechen?! Zum Glück war er, wie immer, nicht blind in seinem Zorn und erkannte die unausgesproche Wahrheit hinter den Worten einiger anderer Anwesender.

18. November 2004

Er ist einmalig. So schaffte er es auch als einziger Nosferatu auf die Pythischen Spiele der Toreador eingeladen zu werden. Dabei beschenkte er in seiner demütigen manier den Ahnherren Corelli mit einem Kunstwerk erstellt aus Knochen.
Mit absolutem Recht ist er der Primogen der hamburger Nosferatu. Denn immer wieder auf den Versammlungen des Primogens sind es Informationen von seiner Person die die anderen vor Verblüffung aufhorchen lassen. Aber so wie er mit Eröffnungen und Kreativität verblüfft, so überraschte er den Primogen am meisten damit das er mit einer Leidenschaft und Freude als Pastetenkoch entpuppte.

23. Oktober 2005

Herr Tölpel, oder auch Herr Raben genannt, erhielt er nun am 31. Oktober 2005 das Amt des Vogtes.

2006

In diesem Jahr machte Herr Tölpel unter anderem dadurch von sich reden, dass er die Toreador Zoe Thorne als Spitzel in einen Sabbatklüngel einschleuste und mit ihr gemeinsam seine eigene Vernichtung vortäuschte. Es gelang schließlich, den Sabbat zu vertreiben, jedoch sorgte die geheimnistuerische Taktik des Vogtes und die Veränderungen in der Persönlichkeit der durch den Sabbat indoktrinierten Zoe Thorne für einigen Unfrieden in der Domäne.

2007

Nach dem Amtsabtritt von Prinz Magnus wollte auch der Herr Tölpel von keinen Ämtern und Würden mehr wissen. Als Frau von Liliental den Thron bestieg, unterstützte er offensichtlich die Toreadorneonatin. In den folgenden Monaten zog er sich immer weiter von den gesellschaftlichen Anlässen der Camarilla zurück. Wenn er einmal bei den Versammlungen auftauchte, war nicht mehr viel von dem einstmals unterwürfigen und zurückhaltendem Nosferatu zu sehen, war sein Auftreten doch oft schroff und abweisend.

2008

Während Herr Tölpel noch vor kurzer Zeit eine große Rolle im Kampf gegen den Sabbat spielte, so zeigte er sich vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohung noch verschlossener als sonst. Seine seltenen Auftritte beschränkten sich darauf, die ein oder andere Information zu verkaufen oder mit dem Prinzen im Geheimen zu verhandeln.

Nachdem sich schließlich eine alte Sabbat-Malkavianerin als Grund der seltsamen und erschreckenden Vorkommnisse der letzten Monate offenbart hatte, wurde Herr Tölpel nicht mehr gesehen – ebenso wenig wie andere Nosferatu. Was mag sich wohl in der Kanalisation ereignet haben, während die Camarilla im Wahnsystem der alten Irren verstrickt war?

Erst zu den Pythischen Spielen in Hamburg tauchte Herr Tölpel einmal kurz auf und spie den Anwesenden – zu deren Entsetzen oder Amusement – seine Verachtung ins Gesicht, da die hohe Gesellschaft doch schon so rasch wieder auf den Gräbern der Nosferatu, die von der Alten des Sabbat augenscheinlich vernichtet worden waren, ihren Reigen tanzten.
Wunderlich waren auch seine letzten Worte, denn er forderte von Frau von Liliental, mit seinem echten Namen angesprochen zu werden. ‘Jakob’, nannte sie ihn. Und dann: ‘Zwerg Nase’. Und als ob eine große Last von ihm genommen war, verschwand er in den Schatten.

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