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Malkavianer

“We’re all Mad Here.”
— The Cheshire Cat

Malkavianer leiden unter Geistesstörungen. Alle. Ausnahmslos. Aber ob das ganze zur eigenen Qual oder zur Qual anderer wird ist im einzelnen sehr unterschiedlich. Doch wie für ihren Wahnsinn, so sind sie auch für ihre medialen und weitsichtigen Fähigkeiten bekannt. Malkavianer sind … anders, fremd, entrückt.

Möglichkeiten, das Grauen zu maximieren ohne die Erfolgschancen des eigenen Charakters zu stark zu strapazieren, könnten folgende sein:

  • bleibe unberechenbar – stelle deine Störung nicht zu plakativ in den Raum und handle nicht immer danach, so dass jeder gleich weiß, was jetzt kommt.
  • Wenn du zu nett bist, malträtiere deine Freunde im völlig falschen Moment – sie verzeihen es vielleicht. Und zu lieb wird dich niemand auf Dauer nennen.
  • Suche Gelegenheiten, wo deine Störung die Leute stört, diese sich aber nicht entziehen können – deine Einladung etwa – mach es schmerzhaft.
  • Widersprich dir – wenn du alles darauf hinauslaufen lässt z.B. eine Tradition zu brechen, es aber dann nicht tust – hast du nichts verbrochen.
  • tue lieb, wenn du Gemeinheiten vorhast – tue gemein, wenn nix los ist.
  • Nimm die Ideen anderer Charaktere auf und übertreibe, pervertiere sie – es wird das sein, was ein anderer Char wollte, aber garantiert nicht so, wie er es wollte.
  • glaube Lügen, misstraue offensichtlichen Wahrheiten.
  • mache einfache Dinge kompliziert – wir spielen nicht ergebnisoriertiert, der Weg ist das Ziel, also einen schön langen weg wählen.
  • torpediere erfolgswahrscheinliche Vorgehensweisen mit fremdartigen Faktoren deiner Störung.

Der bekannteste Malkavianer, der zuletzt in Hamburg lebte, war der Ahn Max von Riegen. Er verbrannte sich selbst im Niendorfer Gehege und Gerüchten zufolge geht sein Geist immer noch in dieser Stadt um. Dieses Gerücht wurde besonders dadurch gestützt, dass sich im folgenden Jahr eine junge Toreador dort verbrannte und sein Geist dabei gesehen worden sein soll. Im weiteren Jahr darauf übergoss sich eine junge Nosferatu mit Benzin, doch zu ihrem Glück kam es nicht zu Schlimmeren.

Nach dem Brand der Stadt und er Vernichtung aller die an dem Mord des Brujahprinzen Wiedukind beteiligt waren, scheint aber der Blutdurst dieses Geistes gestillt zu sein. Ja, auch Max war ein Beobachter dieser Szenerie.

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