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Sofie von Liliental

Stand: Ancilla von Archangelo Diachiami
Titel: Vogt, Gouverneurin von Altona
Erzeuger: unbekannt
Clan: Toreador
Zitate:

“Und nun sagen Sie mir nicht, ich sei naiv!”

“Qui bibit meum sanguinem, in me manet et ego in eo” (Inschrift am Schwert der Gouverneurin)

Am 3. März 2006 war sie eine der 6 Flüchtlinge aus der ehemaligen Domäne Kiel. Sie schien sich gut in die Hamburger Gesellschaft einzuleben und anzupassen. Es war fast so, als wäre sie schon immer hier gewesen, wurde sie doch auf der Konklave in Teutoburg von den Harpyien als herausragendes Mitglied der Gesellschaft benannt. Sie war es, die als Prinzregentin den Rückzug ihrer Leute aus Kiel deckte und bis zum Ende blieb. Nun dürfen wir Hamburger uns mit einer Rose mehr schmücken. Als Schauspielerin ist Sofie Konstanze Freifrau von Liliental recht extrovertiert und genießt es gemäß ihrer Profession im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.

Nachdem die Hamburger Domänenführung im März 2007 zurücktrat, gehörte sie zum Triumvirat, das die Geschäfte der Hansestadt als Übergangslösung führen sollte. Wie sehr der Freifrau das als Provisorium galt, machte sie deutlich, als sie sich kaum einen Monat später zum neuen Prinzen von Hamburg ausrufen ließ. Wie die deutsche Camarilla es aufnimmt, dass eine Neugeborene auf dem Rosenthron in Hamburg sitzt, bleibt abzuwarten. Fraglich bleibt auch, wen sie in ihren Inszenierungen für welche Rolle vorgesehen hat. Sicher ist nur, wer eine schlechte Darbietung gibt, wird schnell neu besetzt…

6. Oktober 2007

Thy every look and every grace

so charm whenever I view thee,

’til death overtake me in the chase

still will my hopes pursue thee

Then when my tedious hours have past,

be this my last blessing given

low at thine feet to breathe my last

and die in sight of heaven.

My Dying Bride “Black God”

Der Prinz entging nur knapp einem Attentat, fand aber erstaunlich schnell die Fassung wieder. Als sie jedoch Zeugin der Vernichtung Cynthos’ wurde, war dem nicht mehr so… In dieser unglücklichen Nacht erklärte Sofie von Liliental den Kriegszustand mit dem Sabbat.

4. Oktober 2008

Nachdem Sofie von Liliental die finale Schlacht gegen den Sabbat am 31. Mai 2008 geschlagen hatte und nur wenig später am 6. Juni 2008 ihr Amt an Carl Jørgen Sehested verlor, glaubte man bereits an ein Ende ihrer Karriere, die entweder maßgeblich auf Unverschämtheit, dem Mut der Verzweiflung oder tatsächlich Talent beruhte. Ihre Kritiker und Verehrer wurden während des Wochenendes der Pythischen Spiele in Hamburg eines Besseren belehrt als die Prinzregentin das am Abend zuvor gemachte Angebot ihres Prinzen ablehnte, fortan als Ancilla in seinen Diensten zu stehen. Nur um wenig später als eine solche an der Seite Arcangelo Corellis zu sein.

15. Mai 2010

Ausgerechnet an ihrem Namenstag sah Sofie von Liliental sich der Anklage durch keinen Geringeren als Friedrich von Schleensee ausgesetzt, der auf der Konklave zu Regensburg erschien. Er verwies in einer umfangreichen Schrift unter anderem auf die Inkompetenz des ehemaligen Prinzen und wollte somit eine Förderung des Sabbat durch die Toreador beweisen. Da der Clan der Rose vor Beginn der Konklave Sofie von Liliental das Vertrauen als Sprecherin der Familie geschenkt hatte, sahen die Toreador sich verpflichtet vollzählig für ihre Verteidigung zu sprechen. Auch die Prinzen der Domänen Berlin, Teutoburg, Nürnberg und Regensburg bestätigten die Unterstützung der einst von Liliental ausgerufenen Blutjagd auf Schleensee, was er zum Anlass nahm auch diese vor der Konklave anzuzweifeln. Knapp erging das Votum gegen ihn und damit verbunden war die Frage, ob sein Angriff auf den Prinzen im Oktober 2007 zu ahnden sei, welche die Konklave eindeutig mit Ja beantwortete.
Als Schleensee im von ihm gewünschten Gottesurteil gegen Zacharias Brunner zu unterliegen drohte, rettete er sich mit einem kühnen Sprung durch das Fenster des Saales.
Der Justikar rief daraufhin die Blutjagd innerhalb seines gesamten Einflußbereiches aus, was definitiv auch Hamburg miteinschließt. Sieg auf ganzer Linie müsste ihr Fazit heißen, doch Sofie lächelt nur einmal am Ende dieser Konklave: Als sie den Neonaten Simon Lion in die Arme schließt, den sie selbst zuvor angeklagt hatte…

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