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What happens in Potsdam, stays in Potsdam

Keep making me laugh,
Let’s go get high.
The road is long,
We carry on,
Try to have fun,
In the meantime.

Come take a walk on the wild side,
Let me kiss you hard in the pouring rain.
You like your girls insane.
So choose your last words,
This is the last time.
‘Cause you and I,
We were born to die.

Lana del Rey – Born to die

Malkavianerball in Potsdam am 19. Mai 2012

Unter dem Motto “Die sieben Todsünden und … Familienurlaub!” lädt die bezaubernde Ginger Farlay in die Stadt des Dreigestirns zum Frühlingsball der Malkavianer und die Anwesenden erleben eine verwirrende und rauschvolle Nacht. So wird eine Abstimmung über die Zuordnung der sieben Clans der Camarilla zu den sieben Todsünden abgehalten, die Gäste ziehen verdeckt einen neuen Clan, dem sie den Abend über angehören und die Gastgeberin lässt jeden ein Wort abgeben, das für ein Jahr und einen Tag vom Schenker nicht mehr verwendet werden wird. Als Krönung der gesammelten Gastgeschenke wird ein Gedicht daraus verfasst.

Wem die Thematik des Abends nicht so sehr zusagt, widmet sich Gesprächen unter dem Sternenhimmel oder ergeht sich in der Beobachtung der vielfältigen Leidenschaft um sich herum. So fallen Schüsse, Prügeleien sind im Gange, Kleidung wird gar angezündet und wer ganz sicher keinen Grund zum Streiten hat, der lässt an der Hingabe zur Verbrüderung auch keinen Zweifel.

Und getrunken wird noch dazu, als gäbe es kein Morgen mehr.

Man mag den Grund für die besonders ausgelassene und zügellose Stimmung unter den meisten Hamburgern wohl darin suchen, dass sie genau dies fürchten.

 

Eine Sache von Moral

We’re dug in the deep the price is steep.
The auctioneer is such a creep.
The lights went out, the oil ran dry
We blamed it on the other guy
Sure, all men are created equal.
Heres the church, heres the steeple
Please stay tuned – we cut to sequel!
Ashes, ashes, we all fall down.

Broadcast me a joyful noise unto the times, lord, count your blessings.
Embrace the lowest fear/Ignore the lower fears
Ugh, this means war.

Its been a bad day.
Please don’t take a picture
Its been a bad day.

R.E.M. – Bad Day

Zwischenfall in Neumünster am 14. April 2012

Der kurzfristige Einsatz einiger hamburger Neonaten steht unter keinem guten Stern. So folgt nach wenig subtiler Detektivarbeit ein Mord und ein Polizeieinsatz, dem Dr. Garl beinahe zum Opfer gefallen wäre. Seine Gefährten verhindern mürrisch Schlimmeres, wobei sie ihrerseits auch wenig Subtilität an den Tag legen.

Hals über Kopf flüchtet die hamburger Truppe unter der Führung von Stevie Fisher zur Basis in Neumünster, wo sie nicht mehr lang allein bleiben sollen. Trotz eindringlicher Warnung gelingt nicht allen der Rückzug, bevor ein Haufen wütender Gangrel in Begleitung der Geißel Kiels das Haus stürmt. Der Name Rasmus wird jedem in Erinnerung geblieben sein, denn er macht eindrucksvoll klar, dass man ihm so leicht nichts streitig machen kann.

Am Ende dieser unglückseligen Nacht stehen mehrere schwer verletzte und verstörte Neonaten und drei Blutsverwandte, die der Todesschlaf fest im Griff hat. Kaum einer der Überlebenden kann noch sinnvoll und umfassend Bericht erstatten, doch das Ausmaß des Fehlschlags wird Stunde um Stunde größer. Geißel Fisher übernimmt die volle Verantwortung für etwas, von dem er selbst nicht einmal ahnt, dass er unter dieser Last zerbrechen könnte.

Unfassbar auch die Einschätzung des Vogtes als sie von diesem Desaster erfährt, daraus noch einen strategischen Vorteil machen zu können. Doch bis dahin werden noch einige Wogen zu glätten sein und viel Aufräumarbeit auf die Ancillae und den Senat zukommen.

Rohbau

stand up
you’ve got to manage
i won’t sympathize anymore

and if you complain once more
you’ll meet an army of me

you’re alright
there’s nothing wrong
self-sufficience please!
and get to work

and if you complain once more
you’ll meet an army of me

– Björk, Army of Me

Einladung des Vogtes Sofie von Liliental am 3. März 2012

Der Vogt rief die Mitglieder und Gäste der Domäne zusammen, um einen Überblick zu erhalten, welche Ressourcen und Möglichkeiten für den schlimmsten Fall zur Verfügung sein würden. So fanden sich auch zwei Neuankömmlinge ein, der Tremere Herr Dr. Garl und die Ventrue Frau Tiemer, die in unterschiedlichem Maße Angebote unterbreiten konnten. Viele weitere kleine Aufträge wurden vergeben und ein erster Plan des Unternehmens skizziert.

Sehr lang währte die Ruhe des Abends nicht. Der Gangrel Trigg schien seiner Empörung über Marius’ Vernichtung im Februar Ausdruck verleihen zu müssen, nur tat er dies ganz ohne Worte und schlug sich mit Maximilian von Browne. Die Abgeschiedenheit des Treffens in einem Neubauprojekt verhinderte vermutlich Schlimmeres.

Auch im Saal gab es Uneinigkeit. Strategie und Verantwortung wurden hinterfragt, fragliche Motive des Konfliktes analysiert. So kam der junge Herr Walkstätter flankiert von Frau von Frankenberg zu dem Schluß, sich nicht als Bauernopfer mißbrauchen zu lassen und wetterte gegen Kriegstreiber und Obrigkeit. Dies ging so weit, dass sich Vogt und Gastgeberin, zufällig auch der Sire des Streithahns, der Weißglut nahe zu einer Entscheidung verleiten ließ, die sie später wohl zu bereuen haben wird. Walkstätter ereilt der Befehl, den Sturm auf Kiel als einer der ersten zu begleiten und anzuführen.

Die Erkenntnis erreicht viele mit einem kalten Grausen, dass der Vogt sich schon erbarmungslos dem Krieg verschrieben haben muss, um dem eigenen Sproß eine Aufgabe zu übertragen, die einem Todesurteil gleichkommt. Einige munkeln davon, die Liliental sei viel zu sehr emotional involviert, um als Feldherrin nützlich zu sein.

Jedoch, wer mag noch Widerspruch wagen?

Mordsmeeting

Is there a way out of this?
If there is I don’t see it
Can Heaven and Hell coexist?
Not when both battle for dominance

Brush back my tears and he said “girl
We have to soldier on
Yes girl even when we don’t feel strong”
So how many young men have to lay down
Their life and their love of their woman
For some sick promise of a heaven

– Tori Amos, Dark Side of the Sun

Einladung von Frau von Frankenberg am 3. Februar 2012

Um ihren Einstand in der Hansestadt zu feiern, lud die Ventrue Marianne von Frankenberg die Bürger Hamburgs in ihren Konferenzsaal zu einem Umtrunk und Gesprächen. Viele bekannte und auch neue Gesichter folgten der Einladung, darunter der Malkavianer Herr von Wittenbach, die Ventrue Roxane und vermutlich am meisten Interesse weckte der Malkavianer Sysiphos. Was als eine Laudatio an die Stadt Hamburg gedacht war, entwickelte sich unter der gespannten Laune der Ancillae von Browne und von Liliental zu einer Nacht der Entscheidung über Unleben und Vernichtung.

Das brandenburger Findelkind Marius bot alles Erdenkliche an Provokation auf, um sich den Respekt zu verschaffen, den er sich wünschte. Mit Drohgebärden, deutlicher Körpersprache und verweigertem Gehorsam schaukelte sich die Stimmung bei den Älteren auf ein tödliches Niveau. Und während der Vogt noch mit einer Standpauke an ganz anderer Stelle verwarnte, als gleich zu Sanktionen zu greifen, hatte der andere Ancilla für sein Mündel eine endgültige Entscheidung getroffen.

Starr vor Schreck konnte der Saal nur noch zusehen, wie Maximilian von Browne von seinem Traum Abschied nahm, aus einem wilden Tier ein gezähmtes zu machen.

Was blieb, war nur Asche und die Gewissheit, dass der Krieg in Brandenburg in einem hamburger Konferenzsaal endete und ein anderer schon längst begonnen hatte.