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Mordsmeeting

Is there a way out of this?
If there is I don’t see it
Can Heaven and Hell coexist?
Not when both battle for dominance

Brush back my tears and he said “girl
We have to soldier on
Yes girl even when we don’t feel strong”
So how many young men have to lay down
Their life and their love of their woman
For some sick promise of a heaven

– Tori Amos, Dark Side of the Sun

Einladung von Frau von Frankenberg am 3. Februar 2012

Um ihren Einstand in der Hansestadt zu feiern, lud die Ventrue Marianne von Frankenberg die Bürger Hamburgs in ihren Konferenzsaal zu einem Umtrunk und Gesprächen. Viele bekannte und auch neue Gesichter folgten der Einladung, darunter der Malkavianer Herr von Wittenbach, die Ventrue Roxane und vermutlich am meisten Interesse weckte der Malkavianer Sysiphos. Was als eine Laudatio an die Stadt Hamburg gedacht war, entwickelte sich unter der gespannten Laune der Ancillae von Browne und von Liliental zu einer Nacht der Entscheidung über Unleben und Vernichtung.

Das brandenburger Findelkind Marius bot alles Erdenkliche an Provokation auf, um sich den Respekt zu verschaffen, den er sich wünschte. Mit Drohgebärden, deutlicher Körpersprache und verweigertem Gehorsam schaukelte sich die Stimmung bei den Älteren auf ein tödliches Niveau. Und während der Vogt noch mit einer Standpauke an ganz anderer Stelle verwarnte, als gleich zu Sanktionen zu greifen, hatte der andere Ancilla für sein Mündel eine endgültige Entscheidung getroffen.

Starr vor Schreck konnte der Saal nur noch zusehen, wie Maximilian von Browne von seinem Traum Abschied nahm, aus einem wilden Tier ein gezähmtes zu machen.

Was blieb, war nur Asche und die Gewissheit, dass der Krieg in Brandenburg in einem hamburger Konferenzsaal endete und ein anderer schon längst begonnen hatte.

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