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Terminänderungen Juli- und Augustspiel

Aufgrund widriger Umstände müssten wir das Julispiel auf Fr., den 2.7.2010 verschieben. Beim ursprünglichen Augusttermin gab es lediglich 3 Zusagen bei 7 Absagen, weshalb wir uns auch hier für eine Terminverlegung entschieden haben: neuer Termin für das August-Spiel ist der 31.7.2010. Die Terminseite ist entsprechend angepasst.

Maiglöckchenschlag

Es erben sich Gesetz und Rechte
Wie eine ew’ge Krankheit fort;
Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte
und rücken sacht von Ort zu Ort.

Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage;
Weh dir, dass du ein Enkel bist!
Vom Rechte, das mit uns geboren ist
Von dem ist leider! nie die Frage.

— Mephistopheles in Johann Wolfgang von Goethes Faust I

Einladung von Sofie Konstanze von Liliental am 1. Mai 2010

Die Prinzregentin Sofie Kontanze von Liliental hatte die Domäne eingeladen, zwei Wochen vor dem Konklave in Regensburg zum Austausch über das anstehende Großereignis der deutschen Kamarilla zusammenzukommen. Während der Klabautermann den Frühling im Suff suchte, fanden junge Mitglieder der Gesellschaft Gelegenheit, Unklarkeiten über die Zusammenhänge eines Konklave aus dem Weg zu räumen. Ob der Schatten, den die Versammlung in Regensburg voraus wirft, Hintergrund für das Auftauchen des enigmatischen Neuankömmling ist? Und was hat es mit der Namensliste auf sich, die im Laufe des Abends auftauchte? Eine Anwesenheitsliste war es sicher nicht…

Traditionen und Spiegel

Tradition ist die beliebteste Ausrede für fehlende Visionen.
— Manfred Grau

Einladung von Konrad Vinzent Fuchs am 17. April 2010

Am Abend des 17. April lud Herr Fuchs unter dem bedeutsamen Motto „Traditionen und Werte“ ein. Die Thematik war so bedeutungsvoll, dass selbst der Prinz zugegen war. Nicht wenige alte und neue Gäste der Domäne fanden sich dazu in den Räumlichkeiten im Käkenflur ein.

Herr Fuchs eröffnete den Abend mit einem ausführlichem Vortrag über die Geschichte der Tradition. Der Inhalt des Vortrags hielt einiges an Zündstoff bereit, so dass sich der eine oder andere Gast einen Kommentar nicht verkneifen konnte.

Schließlich ergriff auch der Prinz das Wort. Er schien auf diesem Abend ebenso freigiebig wie gnadenlos. Ganz besonders schien ihm daran gelegen, seine Position in Bezug auf die Traditionen klarzumachen.

Auch wenn alle Spiegel verhängt wurden, wurde malkavianisches Poker gespielt. Während Herr Marschall versuchte, hinter die Fassade des Spieles zu blicken, hielt Frau Wagner ihr Pokerface beharrlich. Neben dem Pik rätselte die Gemeinschaft über eine weitere Farbe, die – passend zum Frühling – erschien.

Trotz Befürchtungen von Herrn Fuchs gab es an diesem Abend kein Blutvergießen. Vielleicht war es die Anwesenheit Sehesteds. Vielleicht lag es aber auch an der Aussicht auf eine von ihm ausgesprochene Blutjagd.

Von Freiheit und Tod

Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas,
sondern eine Freiheit zu etwas.
— Unbekannt

Einladung von Hannah Wagner/ Cathrin Piper am 6. März 2010

Für eine Geburtstagsfeier ist der Abend des 6. März 2010 eher denkwürdig verlaufen. Mit Unterstützung von Frau Piper war es Hannah Wagner möglich, genau ein Jahr nach ihrem ersten Erscheinen in der Hamburger Gesellschaft im Rahmen des Domänenabends ihre „Geburtstagsfeier“ auszurichten. Ebenfalls stand in der Nacht vom 6. zum 7. März die Wiederherstellung des Elysium-Status des WuDao an.

Zu diesen Ereignissen erschienen nicht wenig Gäste, sogar Monsieur Girondel de Bourbon gab sich die Ehre. Ein weiterer verspäteter Gast sorgte bei den Anwesenden ebenfalls für Unbehagen: Thor Klauendenker. Die Ankündigung seines Erwachens stand Frau Piper bereits ins Gesicht geschrieben. Und auch Klabautermann und Herr von Trepnitz, welcher sich zwischen die beiden zu stellen versuchte, bekamen schnell zu spüren, was den Gangrel umhertrieb.

Der Prinz war an diesem Abend nicht zugegen. Allerdings ließ er von den beiden Senatorinnen verkünden, dass das WuDao aufgrund der Vorfälle des vorangegangenen Domänenabends weiterhin nicht den Status eines Elysiums tragen solle. Wohl aber schien er durch ein Edikt dafür Sorge tragen zu wollen, dass sich an diesem Ort weiterhin friedlich getroffen werden könne.

Eine erfreulichere Begebenheit entschärfte die angespannte Stimmung: Hannah bekam die Gelegenheit, sich vor der Gesellschaft als würdig zu erweisen, in den Stand einer Neonate erhoben zu werden. Es waren weniger die Traditionen, die ihr Probleme bereiteten, als der Glaube, dass dieser Augenblick eher tragischen Umständen zu verdanken war. Daher war das nun freigesprochene Geburtstagskind auch wenig glücklich über diese überraschende Entwicklung, denn die wichtigste Person fehlte auf der Geburtstagsparty…