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Traditionen und Spiegel

Tradition ist die beliebteste Ausrede für fehlende Visionen.
— Manfred Grau

Einladung von Konrad Vinzent Fuchs am 17. April 2010

Am Abend des 17. April lud Herr Fuchs unter dem bedeutsamen Motto „Traditionen und Werte“ ein. Die Thematik war so bedeutungsvoll, dass selbst der Prinz zugegen war. Nicht wenige alte und neue Gäste der Domäne fanden sich dazu in den Räumlichkeiten im Käkenflur ein.

Herr Fuchs eröffnete den Abend mit einem ausführlichem Vortrag über die Geschichte der Tradition. Der Inhalt des Vortrags hielt einiges an Zündstoff bereit, so dass sich der eine oder andere Gast einen Kommentar nicht verkneifen konnte.

Schließlich ergriff auch der Prinz das Wort. Er schien auf diesem Abend ebenso freigiebig wie gnadenlos. Ganz besonders schien ihm daran gelegen, seine Position in Bezug auf die Traditionen klarzumachen.

Auch wenn alle Spiegel verhängt wurden, wurde malkavianisches Poker gespielt. Während Herr Marschall versuchte, hinter die Fassade des Spieles zu blicken, hielt Frau Wagner ihr Pokerface beharrlich. Neben dem Pik rätselte die Gemeinschaft über eine weitere Farbe, die – passend zum Frühling – erschien.

Trotz Befürchtungen von Herrn Fuchs gab es an diesem Abend kein Blutvergießen. Vielleicht war es die Anwesenheit Sehesteds. Vielleicht lag es aber auch an der Aussicht auf eine von ihm ausgesprochene Blutjagd.

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