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Die Nacht des Tieres

Empfang des Gangrel-Neonaten Theodor Specht am 8. Mai 2009

Nach fast einem Jahr Aufenthalt in Hamburg stieß Theodor Specht, der sich selbst nicht selten als ‘Yerodin’ vorstellt, zusammen mit seinem Clansbruder Thor Klauendenker den Ruf der Gangrel aus. Das Motto am Abend des 8. Mai war „Impressionen der Wanderschaft“. Eine recht trockene Wanderschaft, da die Gastgeber auf jegliche Erfrischung verzichteten.

Viele folgten der Einladung, darunter bekannte Gesichter der Hamburger Gesellschaft, jedoch ebenso viele Besucher aus der Berliner Domäne. Sowohl Thors Mündel Angelina Potter als auch Yerodins Mündel Hannah waren zugegen. Darüber hinaus erschien Frau von Liliental in Begleitung von Julia, die Nosferatu Bezalel, Klabautermann, sowie Rotkäppchen waren zugegen, ebenso Herr von Trepnitz, Scarlet, Herr Walkstätter und Lex, dazu Frau Pfeiffer aus Flensburg. Daneben fanden sich aus Berlin die Toreador Frau Gralewski und Medea nebst ihrem „Anhang“ Jester, die Nosferatu Frau Reitner sowie die Gangrel Winter Duncan in der Kirche Käkenflur ein.

Auch wenn die Gästeliste nicht zur Zufriedenheit der einen oder anderen Partei ausfiel, man einigte sich schließlich darauf, den Abend friedlich nebeneinander zu verbringen… Das eine oder andere Geschenke wurden dem Gastgeber überreicht, neben den üblichen edlen Tropfen gab es auch einige künstlerische Werke zum Thema des Abends zu bewundern.

Zur Überraschung der meisten Anwesenden gab sich auch Christian Drake in einem psychisch wie physisch eher labilem Zustand die Ehre, sehr zum Missfallen von Frau Kokany. Trotz seiner bedenklichen neuen Fähigkeit(-en) war er nicht müde, die Gesellschaft den Abend über mit seinen kreativ-bissigen Äußerungen zu bereichern. Später erschien ein vor allem für den Gastgeber Yerodin bedeutender Besucher, Oberst
Heinrich Alexander von Ley. Nach wie es schien langer Zeit hatten sich beide anscheinend viel zu erzählen und von der einen oder anderen Sache zu überzeugen.  Während sich der Clan Gangrel vor allem draußen mit der Erziehung des Nachwuchses beschäftigte und so für Kurzweil bei einigen Anwesenden sorgten, ging es dagegen drinnen geradezu langweilig zu.

Zu später Stunde schließlich philosophierte die „kultivierte“ Gesellschaft von Vorurteilen sowie Werten wie Freundschaft, Zusammenhalt und Toleranz. To be or not to be. Oder: how to be…? Den fulminanten Abschluss des Abends bildet entsprechend eine Auseinandersetzung zwischen Gangrel und Toreador. Hierauf kümmert sich Medea sehr aufmerksam um den angeschlagenen Walkstätter, der bereitwillig ihrer Einladung nach Berlin folgte.

Impressionen der Wanderschaft… in der Nacht des Tieres.

Au milieu des anges

Empfang des Toreador-Neonaten L. Walkstätter am 4. April 2009

Es scheint die Crux des Gastgebers zu sein, dass seine Soirées nur selten unblutig verlaufen. Dann wiederum: ein ruhiges Zusammenfinden ist den Vampiren Hamburgs dieser Mondenläufe nur seltenst vergönnt. Unter dem Titel Tales without Sunlight — Au Milieu des Anges hatte Lorenz Walkstätter, Neugeborener vom Blut der Rosen, geladen. Gefolgt sind der Einladung Frau von Liliental mit Julia Meyer, Frau Kokany in Begleitung eines Herrn Schlechters, Frau Scarlet mit Lex, Herr von Trepnitz, Herr Drake und die Nosferatu Bezalel und Klabautermann.

Letztere brachten eine Clansschwester aus Berlin mit, wie alle Nosferatu wenig engelsgleich, die dem Anschein nach auf spezielle Art die Aufmerksamkeit des Gastgebenden erregte. Weitere, nicht der Domäne Hamburg angehörige Gäste waren eine Gangrel aus Kiel und ein Toreador mit Namen Catja Pfeiffer aus Flensburg. Frau Pfeiffer, ihren Arm mit einem Verband gestützt, war erschienen um anzuklagen, was ein Clansbruder ihr angetan. Angeklagt ob ihrer Herkunft wurde die Gangrel Lenya, denn sowohl Gastgeber als auch Prinzregentin schienen gewisse Vorurteile gegen die Hansestadt an der Ostsee zu hegen.

Christian Drake, der hinter vorgehaltener Hand nicht nur in den Augen seiner Clansgeschwister etwas von einem gefallenen Engel hat, wurde angezeigt und verurteilt. Lex talionis, der Sachverhalt schien deutlich. Allerdings nicht ohne Fragen aufzuwerfen und unbeantwortet zu belassen.

Die Gemüter endgültig erhitzen konnte aber der Zusammenstoß mit den Anwesenden des Clans der Verborgenen. Erhitzte Gemüter, die Aktionen haben folgen lassen, für die es sicherlich auf beiden Seiten schmerzliche Nachwehen geben wird.

Frühjahrsputz

Wir haben vor kurzem begonnen, die aktiven Spieler/innen auf eine gemeinsame IT und OT-Liste einzuladen. Hierzu verwenden wir eine Yahoogroup aus C:SN-Zeiten, die auf den schönen Namen Kalte Asche hört und im Juni 2004 von mir gegründet worden war. Recycling also.

Wir versprechen uns davon weniger Verwaltungsaufwand, übersichtliche Mitgliederstruktur und weniger Spam für Leute, die gar nicht mehr mitmachen. Wer noch nicht “drin” ist, melde sich für eine Einladung bei der SL oder mir. Die alte Liste bleibt natürlich noch bestehen, sollte sie noch gebraucht werden.

Der See und die Lilie

Neujahrsempfang des Prinzen am 10. Januar 2009

Der Abend hatte kaum die ersten Gäste nach Langenhorn gelockt, als ein Teil der Gesellschaft einen Kurier im Auftrag von DHL abfing und nach einigen Diskussionen, wer berechtigt sei das beförderte Paket in Empfang zu nehmen, dann noch noch um eben jenes erleichterte.

Mit etwas Verspätung traf die Prinzregentin Liliental nebst ihrer Entourage ein, bestehend aus Christian Drake und ihrem Kind Julia, gerade als der Gastgeber in Abwesenheit glänzte, so dass die Anwesenden für einen kurzen Moment weiter bangen durften, wie das erste Treffen des Ventrue und der Toreador seit den Pythischen Spielen verlaufen würde.

Entgegen aller Erwartungen begrüßte man sich ausgesucht freundlich und Herr Sehested nahm sogar Blumen als Gastgeschenk an, die das Kind bei sich trug. Ein weiteres Mitbringsel durfte Herr Drake wenig später aus dem Wagen holen und dem erstaunten Vogt für seine Nachforschungen zur Verfügung stellen: Lex Philander.

Kaum war dieser aus seiner misslichen Lage befreit, begann er zu toben wie man es schon von ihm gewohnt ist und so wurde entschieden, den mitgelieferten Pflock umweltbewusst wiederzuverwenden. Zugunsten einer Ansprache des Prinzen wurde also die Unterhaltung mit Lex verschoben.

Loyalität war das Thema, das die drei anwesenden Würdenträger Fürst, Regentin und Vogt am meisten bewegte. Kam der Vogt noch mit einer ernsten Erinnerung an die Hierarchie in Hamburg davon, so war es der Liliental nicht vergönnt, als jünste Ancilla Corellis so einfach ihre fortwährende Treue zu ihrem Prinzen zu beweisen. Zwanglos, aber unter Schaudern leerte sie, was sie selbst einen Schierlingsbecher nannte und verließ daraufhin überstürzt die Gesellschaft.

Die Zeit war gekommen, den Bastard zu Wort kommen zu lassen und es wurde zusammengetragen, was sich um seine Person ereignet hatte. Die junge Brujah Scarlet bekam die Gelegenheit Lex Manieren beizubringen, der ihr nun als Kind unterstellt ist, bis er die ihm gestellte Aufgabe bewältigt hat.

Der ruhige Teil des Abends schien eingeläutet und bis auf die Aufregung um einen fehlenden Koffer aus Frankfurt war die Stimmung entspannt. Die Damen Kokany und Scarlet hatten die Ehre zu Senatorinnen ernannt zu werden, die Tremere vertrete von nun an die hohen Clane, die Brujah spräche für die anderen. Wie glücklich die beiden mit der Art der Aufteilung und dem Amt an sich werden, wird sich in Zukunft zeigen.