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Au milieu des anges

Empfang des Toreador-Neonaten L. Walkstätter am 4. April 2009

Es scheint die Crux des Gastgebers zu sein, dass seine Soirées nur selten unblutig verlaufen. Dann wiederum: ein ruhiges Zusammenfinden ist den Vampiren Hamburgs dieser Mondenläufe nur seltenst vergönnt. Unter dem Titel Tales without Sunlight — Au Milieu des Anges hatte Lorenz Walkstätter, Neugeborener vom Blut der Rosen, geladen. Gefolgt sind der Einladung Frau von Liliental mit Julia Meyer, Frau Kokany in Begleitung eines Herrn Schlechters, Frau Scarlet mit Lex, Herr von Trepnitz, Herr Drake und die Nosferatu Bezalel und Klabautermann.

Letztere brachten eine Clansschwester aus Berlin mit, wie alle Nosferatu wenig engelsgleich, die dem Anschein nach auf spezielle Art die Aufmerksamkeit des Gastgebenden erregte. Weitere, nicht der Domäne Hamburg angehörige Gäste waren eine Gangrel aus Kiel und ein Toreador mit Namen Catja Pfeiffer aus Flensburg. Frau Pfeiffer, ihren Arm mit einem Verband gestützt, war erschienen um anzuklagen, was ein Clansbruder ihr angetan. Angeklagt ob ihrer Herkunft wurde die Gangrel Lenya, denn sowohl Gastgeber als auch Prinzregentin schienen gewisse Vorurteile gegen die Hansestadt an der Ostsee zu hegen.

Christian Drake, der hinter vorgehaltener Hand nicht nur in den Augen seiner Clansgeschwister etwas von einem gefallenen Engel hat, wurde angezeigt und verurteilt. Lex talionis, der Sachverhalt schien deutlich. Allerdings nicht ohne Fragen aufzuwerfen und unbeantwortet zu belassen.

Die Gemüter endgültig erhitzen konnte aber der Zusammenstoß mit den Anwesenden des Clans der Verborgenen. Erhitzte Gemüter, die Aktionen haben folgen lassen, für die es sicherlich auf beiden Seiten schmerzliche Nachwehen geben wird.

Ein Kommentar to “Au milieu des anges”

  1. Kiel ist schon lange keine hansestadt mehr.

    (Quelle: Information einer Kieler Stadtgeschichtsinteressierten sowie wikipedia)

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