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Sommernachtsrot

Einladung des Herrn Schmitt am 1. August 2008

Es war eine schwüle Nacht, in der man vergebens auf ein von der drückenden Hitze erlösendes Gewitter wartet, als Herr Schmitt die Kainiten Hamburgs in die Hansestadt Lüneburg zu einem Treffen in sein Haus einlud. Einige wenige nahmen den Weg auf sich, sie erwartete ein kunstvolles Ambiente getaucht in ein anrüchiges rotes Licht, das sich vielfach in Spiegeln und silbrigen Flächen brach.
Als habe die Prinzregentin eine geheime Absprache mit dem Gastgeber getroffen, erschien sie ebenso wie er in ein passendes, flammendes Rot gekleidet. Überhaupt herrschte zwischen beiden eine gewisse Vertrautheit. Viele unterhaltsame, geschäftliche und auch konfliktreiche Gespräche wurden geführt. In Erinnerung wird hierbei der Streit zwischen dem Bastard Lex und dem Vogt Trepnitz bleiben und nicht wenige vermuten, hier sei das letzte Wort noch immer nicht gesprochen.
Zwei Überraschungsgäste aus der Familie Giovanni sorgten dafür, dass die Regentin den Rest des Abends Ruhe suchte und Herr Schmitt um einen Gefallen reicher schien. Was sie wollten, weiß niemand so recht, doch man muss fürchten, sie wollten ihren Weg nicht umsonst gemacht haben.

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